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Watzendorf – Auf ihrer Tour durch die Gemeinde machten die FREIEN WÄHLER Großheirath e.V. nun zum vierten Mal Station, diesmal in Watzendorf. Auch hier präsentierten sich Bürgermeisterkandidat Andreas Lorenz und die Listenkandidaten inklusive des lokalen Kandidaten Hermann Raab der Bürgerschaft. Doch schnell wurde klar: In Watzendorf drückt der Schuh an einer ganz bestimmten Stelle. Das Thema „Sozialer Treffpunkt“ dominierte den Abend.
Vierter Halt der Vorstellungstour
Nach Großheirath, Gossenberg und weiteren Terminen stand für Andreas Lorenz und sein 14-köpfiges Team nun der Dialog mit den Watzendorfern auf dem Programm. Wie gewohnt erläuterte Lorenz zunächst seine Motivation und die fünf strategischen Säulen des Wahlprogramms für die Kommunalwahl 2026. Doch während in anderen Ortsteilen oft technische oder administrative Fragen im Vordergrund standen, ging es in Watzendorf vor allem um das Herz der Dorfgemeinschaft.
Kampf um den sozialen Mittelpunkt
In der Diskussion kristallisierte sich ein Hauptanliegen heraus: Die Sorge um den Erhalt eines sozialen Treffpunkts im Ort. Für die Watzendorfer ist ein solcher Ort nicht nur ein Gebäude, sondern die unverzichtbare Basis für das Vereinsleben, Feierlichkeiten und den einfachen Austausch unter Nachbarn. Ohne einen festen Anlaufpunkt, so die Befürchtung, könnte das soziale Gefüge im Dorf Schaden nehmen.
Die Freien Wähler zeigten großes Verständnis für diese Sorge. Andreas Lorenz und die Kandidaten gaben den anwesenden Bürgern ein klares Versprechen ab: Man werde sich mit Nachdruck darum bemühen, dass ein solcher Treffpunkt in Watzendorf erhalten bleibt. Zwar wurden keine unrealistischen Garantien ausgesprochen, doch die Botschaft war deutlich: Der Erhalt von Räumlichkeiten für die Gemeinschaft hat Priorität und soll mit aller Kraft unterstützt werden. „Ein Dorf braucht eine Mitte“, war der Tenor, dem sich die Freien Wähler anschlossen.
Der Abend endete mit der Zusage, dass dieses Thema ganz oben auf der Agenda für Watzendorf steht.